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"Land der Wälderrücken, Wellen der Ackergebreite und umfriedeter Wiesen ...",
mit diesen Worten skizziert der Dichter Peter Hille (1854 - 1904) in dem Roman
"Die Hassenburg" seine Heimat, das Land rings um den Heilklimatischen Kurort Nieheim.
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Die Stadt selbst, unmittelbar zu Füßen des bewaldeten Holsterberges gelegen,
erscheint geradezu eingebettet in diese sanft hügelige Hecken- und Feldlandschaft.
Der Blick vom Holsterturm - dem Wahrzeichen Nieheims - wandert über das Kurgebiet
hinweg zu den Dächern der Kernstadt, die sich - wie handwerklich gemacht -
in Form eines Rundlings um den mächtigen Turm der St. Nikolaus-Kirche reiht
und reicht weit über das Steinheimer Becken hinweg bis hin zum Teutoburger Wald.
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Repräsentativ ist der anerkannte historische Ortskern der ehemaligen
Ackerbürgerstadt mit über 750-jähriger Stadtgeschichte mit dem ansprechenden
Ensemble aus Pfarrkirche (Ende 13. Jh.), Rathaus im Stil der Weserrenaissance
(1610), Ratskrug (1712), den "Kümpen", mächtigen runden Stadtbrunnen sowie
der städtebaulich neugestaltete Bereich vor dem Richterhaus, einem
stattlichen Fachwerk-Bürgerhaus (1710), der den Innenstadtbereich mit
seinem Platzcharakter in harmonischer Form ergänzt.
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Nach Abschluss der Stadtsanierungsmaßnahmen strahlt Nieheim Faszination
und Lebensqualität aus und ist der wirtschaftliche und kulturelle
Mittelpunkt für rund 7.400 Einwohner. Zahlreiche Geschäfte bieten ein
vielfältiges Angebot. Die kleinräumliche Lage des Heilklimatischen
Kurortes, die Vielfalt, Eigenart und Schönheit der sie umgebenden
Landschaft in Synthese mit einem freundlichen Kleinstadtflair
bieten optimale Voraussetzungen für Urlaub und Kuren, bei denen Ruhe
und Entspannung oder naturnahe Aktivitäten im Mittelpunkt stehen.
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Eine abwechslungsreiche Gastronomie und unsere gemütlich eingerichtete
Ferienwohnung gewährleisten einen angenehmen Aufenthalt. Mit dem 130 km
langen Wanderwegenetz rund um den Holsterturm stellt sich Nieheim als
idealer Urlaubsort für passionierte Spaziergänger und Wanderer dar.
Auf thematischen Wander- und Rundwegen werden Natur und Kultur zum
Erlebnis: Nieheimer Kunstpfad und Kultur-, Wald- und Landschaftserlebnispfad
vereinigen Holz, Wald und Natur mit Nieheims idyllischer Landschaft -
Erfahrung für alle Sinne.
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Für die sportlich-spielerische Betätigung bietet Nieheim den Urlaubs-
und Kurgästen eine Fülle von Möglichkeiten. Ob Wandern, Rad fahren oder
Schwimmen im schönen Hallen- und Freibad mit angegliederter Familienerholungs-
und Saunalandschaft, Reiten, Tennis, Minigolf, Gymnastik, Tischtennis,
Angeln oder nicht Alltägliches wie Aikaido und Bogenschießen oder
Behinderten-Reiten - Sport, Spiel und Spaß ist für alle möglich,
insbesondere für Kinder in der Familienerlebnislandschaft mit
großzügigem Spielgeräteangebot.
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Seit einigen Jahren beschreitet die liebenswerte Kleinstadt mit Flair neue Wege,
um durch ganzheitlichen Tourismus die Stadtentwicklung voranzutreiben.
Zunächst wurde in offenen Foren unter Beteiligung von mehr als 100 Bürgerinnen
und Bürgern aller Bevölkerungsschichten für den Heilklimatischen Kurort
ein Tourismusleitbild entwickelt. Käse, Holz und Kunst
kristallisierten sich als die Nieheimer Kernkompetenzen heraus.
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Der Nieheimer Käse ist ein spezielles
Produkt unserer Region und wird auch heute noch - wie seit Jahrhunderten -
in echter Handarbeit hergestellt. Gäste können die Methoden dieser Käseherstellung
im gemütlichen Ambiente in der mit traditionellen Gerätschaften ausgestatteten
Küche des Heimatmuseums im Rahmen eines Käseseminars ausprobieren und dabei ein
breites Spektrum an exquisiten Nieheimer Käserezepten kennen lernen. Solche
Spezialitätengerichte mit bieten die Nieheimer Käsewirte ganzjährig an.
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Jeweils am 1. Septemberwochenende eines jeden geraden Jahres richtet Nieheim den
Deutschen Käsemarkt für ausschließlich handwerklich Käse produzierende
Familienbetriebe aus. Bis zu 60.000 Liebhaber von Käse und Wein genießen
das unverwechselbare Ambiente.
Jeweils am 1. Septemberwochenende eines
ungeraden Jahres finden die Nieheimer Holztage statt. Hier wird sowohl
auf die ökologische wie aber auch ökonomische Bedeutung von Wald und
Holz hingewiesen und die vielfältigen Verwendungsmöglichkeiten des
nachwachsenden Naturproduktes Holz aufgezeigt:
Die Hansestadt Nieheim wird in der Region nach dem Arzt, Politiker und
Dichter Friedrich Wilhelm Weber (1813 - 1894), der die letzten
sieben Jahre seines Lebens in Nieheim verbrachte, auch "Weberstadt" genannt.
Sein um 900 n.Ch. zwischen Egge und Corvey angesiedeltes Epos "Dreizehnlinden"
zählte Ende des 19. und im 1. Drittel des 20. Jh. zu den meistgelesenen
deutschen Werken und erreichte Millionenauflagen, da es zur obligatorischen
Standardliteratur von Schülern und Studenten des europäischen Raumes gehörte.
Der Heimatdichter Fritz Kukuk (1905 - 1987) erfreute mit volkstümlicher
Lyrik, Kurzprosa, Sinnsprüchen jahrzehntelang unzählige Besuchergruppen im
alten Dorfkrug "Zum Kukuk" in Himmighausen. Einsfühlung mit der Natur und Heimat,
aber auch Einsamkeitserfahrungen sind die Hauptmotive seines Dichtens.
Doch nicht nur durch die Dichtkunst ist Nieheim weit über die Grenzen der
Region hinaus bekannt. Jeweils im Oktober eines geraden Jahres findet das
Nieheimer Chorfestival statt. Chöre aus der ganzen Bundesrepublik,
die Pop, Jazz oder Gospel im Repertoire haben, treffen sich zum Chorfestival
in Nieheim, um ihre Stimmen weiterzubilden. Ein bewährtes Dozententeam
garantiert hochqualifizierte und motivierende Workshoparbeit, die gezielt
auf die individuellen Bedürfnisse des jeweiligen Chores eingeht.
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Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann schauen Sie doch ganz einfach bei uns rein!
Wir würden uns freuen, Sie hier bei uns in Nieheim begrüßen zu dürfen und Ihnen
zu zeigen, wie wir sind: Gastlich rund herum.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Ihre Gastgeber Famile Pollmann
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